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Landschaft Gemeinde Bad Ragaz
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Rückblick auf die Felssprengung im Gebiet Guschakopf vom 3. November 2022 mit Videoaufnahme

    
Und dann hats Bumm gemacht
 
Unterhalb des Guschakopfs und direkt oberhalb des Weiligs in Bad Ragaz sind gestern rund 70 Kubikmeter Fels als permanente Schutzmassnahme gegen Stein- und Blockschläge gesprengt worden. Alles verlief reibungslos.

 
Während starker Föhn die Fahne auf dem Guschakopf heftig flattern lässt, wird unten im Dorf um 8 Uhr früh die Evakuation der unmittelbar unterhalb der Sprengorte gelegenen Liegenschaften in die Wege geleitet. Die Feuerwehr Bad Ragaz klingelt bei den im Vorfeld bereits informierten Einwohnerinnen und Einwohnern im Gebiet Weilig. Alle verlassen ihre Wohnungen und Häuser und begeben sich ins Mehrzweckgebäude oder aber auf den Dorfplatz, von wo aus die anstehenden Sprengungen beobachtet werden können. Auch Mitglieder des regionalen Zivilschutzes sind zahlreich vor Ort. Das Gebiet ist geräumt, die Strassen sind gesperrt. Ein Geologe ist anwesend und überwacht die Situation mittels einer Drohne.
 
Fünf Horntöne vor der Sprengung

Am Abend zuvor wurde an den drei Sprengorten bereits alles vorbereitet. «Elf Kilogramm Sprengstoff wurden im Fels verstaut, dazu 98 Meter Sprengschnur mit zwölf Gramm Sprengstoff pro Meter», so Roland Düsel von der für die Sprengung verantwortlichen Geo-Höhenarbeit AG. Der Sprengmeister Andrea Von Wyl und sein Team haben aus Sicherheitsgründen direkt vor Ort im Wald übernachtet.
 
Jetzt sind aber alle bereit, über Funk wird angekündigt, dass es losgeht. Um 8.58 Uhr folgen fünf lange Horntöne. welche vor der Sprengung warnen. Und dann macht es «Bumm» – und obwohl der Zeitpunkt absehbar war, zucken einige der Schaulustigen zusammen und erschrecken ob der Gewalt der Explosion und des lauten Knalls. Rund 70 Kubikmeter umfasst das gesprengte Felsmaterial, das gut hörbar auf die darunterliegende Strasse rollt.
 
Positives Fazit gezogen

Kurz nach der dritten und letzten Sprengung werden auch die Sprengfachleute oberhalb des Felsens vom Standort im Dorf aus sichtbar. Sie räumen den Sprengort von oben her. Das scheint alles problemlos vonstatten zu gehen, denn kurze Zeit später heisst es seitens Feuerwehr, dass die Strassensperrungen aufgehoben werden können und die Bewohnerinnen und Bewohner zurück in ihr Daheim dürfen.
 
Gemeindepräsident Daniel Bühler zeigt sich zufrieden, die Sprengungen seien wie geplant verlaufen, alle beteiligten Organisationen und Fachleute hätten sehr gut zusammengearbeitet. «Auch die Bevölkerung war sehr nachsichtig. Für die Evakuierung waren die Betroffenen gut vorbereitet, es gab keine Probleme.» Bisher seien auch keine Schäden bekannt. «Insgesamt kann ich ein sehr positives Fazit ziehen«, sagt er abschliessend und bedankt sich bei allen Beteiligten und der Bevölkerung.
 
Der zweite Teil der Sprengung, die als präventive Sicherheitsmassnahme gegen Stein- und Blockschlaggefährdung durchgeführt wird, findet am Donnerstag, 24. November, in ähnlichem Rahmen statt.
 
Quelle:
Zeitungsartikel im Sarganserländer vom 4.November 2022 von Susan Rupp und Gianluca Volpe (Text und Bilder)

 

Klicken Sie hier, um das Video zu starten.
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Felssprengung im Gebiet Guschakopf
 

Dokument Zeitungsartikel_im_Sarganserlander_vom_04.11.2022.pdf (pdf, 7691.6 kB)


Datum der Neuigkeit 4. Nov. 2022