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Landschaft Gemeinde Bad Ragaz
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Nächster Schritt für Rheinaufweitung Maienfeld / Bad Ragaz

   
Die Projektierungsvariante für die Rheinaufweitung Maienfeld / Bad Ragaz wurde dem Stadtrat Maienfeld und dem Gemeinderat Bad Ragaz am 6.11.2018 vorgestellt. Den betroffenen Behörden der Kantone St.Gallen und Graubünden wurde Anfang November das Projekt zugestellt. Bis zum Herbst 2019 soll es nun weiter ausgearbeitet werden.

Ziel des Projekts ist die wechselseitige Aufweitung entlang des Alpenrheins unterhalb der Tardisbrücke auf Gemeindegebiet von Maienfeld und Bad Ragaz. Der rund 2,9 km lange Rheinabschnitt, welcher heute eine Flussbreite von ca. 85 m aufweist, soll im Durchschnitt auf rund 174 m verdoppelt werden.


Bevölkerung wird bei allen wichtigen Schritten informiert

Die Bevölkerung von Maienfeld und Bad Ragaz sowie weitere Interessierte wurden in Informationsveranstaltungen aus erster Hand über den Stand des Projekts informiert. Bereits im Vorfeld, von Januar bis Ende März 2018, wurden die Planungsarbeiten in einem offenen Ausschreibungsverfahren ausgeschrieben. Es gingen sieben Angebote ein. Das beauftragte Planerteam, welches sich aus mehreren lokalen Büros zusammensetzt, nahm ab Mai 2018 die Planungsarbeiten auf. Unter der Gesamtprojektleitung des Rheinunternehmens erarbeitete das Planerteam bis Mitte Oktober 2018 mehrere Planungsvarianten. Diese wurden aufgrund von festgelegten und mit den Behörden abgestimmten Kriterien bewertet. Die am besten bewertete Variante (Projektierungsvariante) wurde in der Zwischenzeit den betroffenen kantonalen Behörden in Graubünden und St.Gallen für eine Stellungnahme zugestellt. Ebenfalls wurde die Projektvariante am 6. November 2018 den beiden Räten von Maienfeld und Bad Ragaz vorgestellt. Die Ratsmitglieder konnten den Projektverantwortlichen Fragen stellen und ihre Anliegen vorbringen. Im Weiteren wird das Bundesamt für Umwelt (BAFU) durch die Projektleitung am 20. November 2018 informiert.
 

Ausarbeitung bis Herbst 2019

Nach den Rückmeldungen durch die Behörden und der Klärung von offenen Fragen (Machbarkeitsabklärung zur Kiesbewirtschaftung und Auswirkungen auf die Rheinsohlenlage/Grundwasser), soll die Projektierungsvariante bis zum Herbst 2019 ausgearbeitet werden. Sollte sich zeigen, dass das Projekt im Verlauf der Planungen teurer wird als veranschlagt, behält sich die Bauherrschaft vor, das Vorhaben abzubrechen. Dies ebenso, wenn die Machbarkeit nicht mehr gegeben ist, u.a. wegen möglicher Grundwasserrisiken oder aufgrund des Materialmanagements der anfallenden Kiesmengen oder anderen Unüberwindlichkeiten.



Datum der Neuigkeit 15. Nov. 2018